Nacktmull-Invasion

Bitteschön liebe Nicola, hier wie gewünscht! #Nacktmull #Nacktmullkönigin #Nacktmullvolk … Danach ist aber mal Schluss mit den Nacktmulls. 😀
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Nacktmull-Invasion

»Stell dir mal vor…«, sagte er und raufte sich seine Haare. »Stell dir doch nur mal bildlich vor, wir wären keine Menschen geworden… sondern Nacktmulls!«
»Was?«, fragte sie. Eher beiläufig, denn eigentlich war sie beschäftigt.
»Nacktmulls!«, wiederholte er. Ihm war schon den ganzen Tag voll langweilig und sie musste das jetzt ändern… beschloss er.
»Wie sehen diese Dinger denn aus?«, fragte sie. Denn eigentlich ließ sie sich gern von ihm und seinen verrückten Dingen ablenken. Deshalb liebte sie ihn. Wegen all der verrückten Dinge, die er so dachte, den lieben langen Tag.
»Na… nackt halt. Und auch ein bisschen ekelig… aber du wärst mit Sicherheit die Nacktmullkönigin!« Er fasste ihr an den Arsch. Er liebte ihren Arsch.
Sie lächelte. Denn sie mochte, wenn er ihr an den Hintern packte. Sie mochte das nur bei ihm. Bei allen anderen Männern, mit denen sie vor ihm zusammen war, fand sie diese Geste vulgär und übergriffig. Bei ihm … wie gesagt… fand sie es super.
»Sag ehrlich, du hast keine Ahnung vom Nacktmullvolk. Oder?« Sie nahm sich ihren Tabak und drehte sich eine ihrer Zigaretten.
Er konnte nicht antworten, denn er musste sie beobachten. Sie wusste das und ließ sich besonders viel Zeit, um ihre Zigarette zu Ende zu drehen. Er mochte es so sehr, wenn sie das tat. Er kannte niemanden, die es so sinnlich tat wie seine Freundin. Er gab ihr Feuer, als sie fertig war.
»Was hast du gesagt?«, fragte er schließlich.
Sie lächelte und ließ ihn mal ziehen.
»Möchtest du noch weiter über Nacktmulls sprechen?«
Er lächelte und blies den Rauch vom Balkon.
»Nein…«, antwortete er.
Der Rest dieser kurzen Geschichte war reines Knutschen. Reines pures Knutschen! Denn das liebten die beiden sehr.

 

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