einhundertelf

  1. manchmal, wäre ich lieber 2 nicht 1. oder auch 5 geteilt durch 3. hoch 10. eben einfach anders.
  2. zum frühstück esse ich am liebsten ein gegrilltes käsetoast.
  3. menschen, die sich erzählen wie viel sie am tag rauchen, essen, sport machen sind unzufrieden.
  4. die feststellung, dass man zu viel raucht, isst, sport macht, ist okeh – mir aber total egal.
  5. ich hätte diese eine ava hansen stresszigarette nicht rauchen sollen.
  6. menschen, die beim telefonieren ständig grundlos in den hörer lachen, sind mir verdächtig.
  7. ich trinke viel zu wenig rotwein oder gintonic oder schnaps.
  8. hätte ich drei wünsche frei, könnte ich mich nicht entscheiden.
  9. witze, die mit „unterhalten sich ein deutscher, ein amerikaner und ein franzose…“ beginnen, finde ich nicht komisch.
  10. aber ich lache gern.
  11. ich mag menschen, die schmunzeln können.
  12. ich mag das wort ‚karacho‘ und sage gern ‚adios muchacha/o/os‘.
  13. meine heimat ist keine stadt und kein land, eher ein gefühl.
  14. nie wieder mehr oder weniger als 1,40 m breite betten.
  15. ich mag salzsteinlampen.
  16. es ist wieder zeit, mich wild und imposant zu fühlen.
  17. ich trinke meinen kaffee schwarz,
  18. tee ohne zucker
  19. und mineralwasser mit sprudel.
  20. meistens wäre ich gern schlanker und größer.
  21. früher wollte ich nie heiraten und keine kinder.
  22. nach 11 jahren, bin ich dann jetzt nicht mehr lange verheiratet.
  23. es ist kompliziert.
  24. ich geh nur ans telefon, wenn ich weiß wer dran ist. oder dann eben auch nicht.
  25. menschen, die ständig phrasen und floskeln benutzen, haben keine ahnung was sie reden.
  26. apropos menschen: menschen, die ständig reden müssen und nix dabei sagen, machen mich müde.
  27. lautes fluchen beim handwerken und laute essgeräusche, wie schmatzen und schlürfen, machen mich krank sehr krank.
  28. nasehochziehen nervt.
  29. räucherstäbchen, ich glaube fest an die kraft von patschuli räucherstäbchen.
  30. mich nerven menschen, die mich belehren und meine art zu leben verändern wollen, und dann so was anfügen wie „ich sag’s ja nur…“
  31. ich würde gern sieben fremdsprachen sprechen.
  32. manchmal spreche ich eine sehr, sehr, sehr fremde sprache.
  33. frauen, die über ihre periode sprechen, wissen was abgeht. (ich tu es auch).
  34. meine lieblingsschriftart ist courier new, neuerdings mag ich aber auch avenir next.
  35. ich liebe dudenfremde momentworte.
  36. mit großem vergnügen bin ich frau.
  37. an meine vierzig muss ich mich echt erst noch gewöhnen.
  38. innerlich fühle ich mich oft immer noch wie 16 oder 24.
  39. wenn ich aufgeregt bin, muss ich ständig zum klo.
  40. ich werd chronisch rot, selbst bei kleinigkeiten. ich werde mich nie daran gewöhnen.
  41. „ich stehe manchmal neben mir… und sage freundlich du zu mir“ – j. spohn.
  42. zwischen den zeilen mag ich lyrik ohne reim und prosa über menschendinge.
  43. ich bin oft verwirrt.
  44. ich bin oft verirrt.
  45. ich weiß, wie es sich anfühlt, konfetti zu sein.
  46. ich bin mehr als still…
  47. nichtmalmehr beruflich nennt man mich noch bei meinem richtigen namen.
  48. singen kann ich nur zu musik und wenn ich betrunken oder alleine bin.
  49. gute malerinnen und fotografinnen haben den blick fürs wesentliche – schriftstellerinnen die worte.
  50. gefallen macht schön,
  51. denn auch die schönsten menschen, sind an den füssen zu ende.
  52. die kOpFcHaOtIn lebt.
  53. musik ist einfach wundervoll, heilsam, so wichtig wie atmen, so befreiend wie durchatmen.
  54. meine musik mag ich laut und über kopfhörer.
  55. manchmal möchte ich lieber allein mit mir sein.
  56. manchmal bin ich sehr einsam.
  57. bücher müssen überall verstreut sein und benutzt ausschauen.
  58. in klinischer reinheit fühl ich mich unwohl – wäre aber gern ordentlicher.
  59. ich habe keine langen fingernägel.
  60. alles erklären müssen, nervt mich.
  61. ich befürchte, ich bin ein typischer schütze.
  62. verliebte enten machen mich glücklich und wehmütig.
  63. manchmal vergesse ich ganze wörter im satz – das nervt mich.
  64. mittlerweile weiß ich, dass leute das hier echt komplett durchlesen… das freut mich.
  65. die kommaregeln werde ich nie verstehen – ist mir nur so semiegal.
  66. ich mag traditionelle musik.
  67. ich mag alte-schinken-filme und sehe sie gern sonntags im bett.
  68. männer, die frauen ’süss‘ finden, haben einen arg beschränkten wortschatz.
  69. frauen, denen es ausreicht ‚die süße‘ zu sein, sind anspruchslos.
  70. manchmal lösche ich tweets und facebook-statusbeiträge kurze zeit nach dem posten wieder,
  71. … weil ich mich schnell geniere und denke, das interessiert doch keinen.
  72. regen, wind, gewitter und schlechtes wetter finde ich faszinierend, weiß aber mittlerweile die heilsame wirkung von sonnen vitamin d zu schätzen.
  73. ich lebte in hamburg und war niemals glücklicher und unglücklicher.
  74. ich ziehe bald in die nähe von köln, mir graut vor karneval, ich freu mich auf meinen wald vor der tür.
  75. sonne und luft und waldduft.
  76. in talkshows am mittag treten nur assis auf.  (das ist ein ganz alter eintrag, von meinen ersten 111, ich werde ihn niemals löschen)
  77. ich netflixe staffelweise.
  78. es ist endlich sechsuhrsieben.
  79. nicht alles ist ansichtssache. manchmal habe ich einfach recht.
  80. am liebsten bin ich am meer im wald mit mir.
  81. ich werde viel mehr reisen.
  82. eigentlich ist geld alles was mir fehlt. oder gold.
  83. ich wünsche mir eine kamera für die bilder in meinem kopf.
  84. manchmal einfach alles klein zu schreiben, wirkt irgendwie erholsam.
  85. wenn ich geld hätte, würde ich mir ein theater kaufen, darin ein café eröffnen mit einer bücherei und einem plattenladen. dazu gibt es tee und selbstgebackene kekse.
  86. ich wollte lehrerin werden, wegen der vielen ferientage.
  87. um 8:52 uhr bin ich auf die welt gekommen. draußen hat es geschneit.
  88. alle sagen, ich seh aus wie meine mutter. ich finde, ich ähnle mehr meinem vater und meiner oma.
  89. ich habe kein schlechtes gewissen mehr, dass ich die idee hier mal geklaut habe. jetzt wurde ich auch schon beklaut und lese solche aufzählungen in fast jedem blog. mal ehrlich… es gibt keinen neuschnee.
  90. ich habe zwei drei vier fünf sechs sieben acht tattoos. will aber noch viel mehr.
  91. ich rede nicht gern mit vertretern und outbound callcenter anrufe beende ich durch auflegen, wünsche aber immer einen schönen tag.
  92. mit topf- und balkonpflanzen kann ich nicht umgehen.
  93. manchmal, wenn ich ganz mutig bin, kaufe ich einen strauß schnittblumen. wegen der farben. und der vergänglichkeit.
  94. tulpen, sind echte punks unter den schnittblumen.
  95. ich hab panisch angst vor großen hunden kaum noch angst vor hunden.
  96. meine mandeln wurden mir mit 16 wegoperiert. mein blindarm mit 20.
  97. ich koche alles immer mit kräutern und ‚im alter‘ lieber weniger scharf.
  98. wenn ich für mich alleine essen beim lieferdienst bestelle, nehme ich oft eine extra pizza, damit sie nicht denken, ich esse alleine. ich finde mich dann immer sehr doof, freue mich aber über frühstückspizza!
  99. der freitagsfisch gehört zu mir, wie mein name an der tür.
  100. ich bin sehr stolz auf meinen ersten roman und freue mich, schon bald mit meinem zweiten zu beginnen.
  101. ich will zeichnen können. richtig illustrieren.
  102. mal gewinnste, mal verlierste.
  103. ich frage mich oft, wann bin ich zu alt, um ballerina zu werden?
  104. ich glaube, ich bin manchmal ganz furchtbar unfair.
  105. nichts ist schlimmer, als mich wiederholen zu müssen.
  106. dezente ruhige sensitive menschen habe ich gern um mich.
  107. egal was passiert: vergiss-dein-nicht!
  108. ich träume schön.
  109. mehr mea.
  110. Rasenmea.